Hopium: Ein Abend voller neuer Ideen für unsere Zukunft, September 2025
Unlängst war ich beim Vortrag zum neuen Buch Hopium von Tom-Oliver Regenauer (öffnet in neuem Tab), und es war inspirierend. Der Abend fand am Dienstag, 23.09.2025, im TIL, Großer Saal, in Pasching bei Linz statt. Ein Saal voller neugieriger Menschen und ein Thema, das aktueller nicht sein könnte: Wie können wir trotz Krisen, Klimawandel und AI-Hype positiv in die Zukunft schauen?
Worum geht es in Hopium
Laut Klappentext (öffnet in neuem Tab) ist Hopium „ein Buch über Hoffnung, ohne naiv zu sein”. Regenauer beschreibt, wie unsere Gesellschaft zwischen Realismus und Resignation schwankt, und dass wir neue Visionen brauchen, um aus der Dauerkrise herauszukommen.
In seinem Blogbeitrag „Zukunft machen” (öffnet in neuem Tab) vom 11. Juli 2025 bringt er es sinngemäß auf den Punkt: Die Zukunft passiert nicht einfach, wir machen sie.
Das war der rote Faden des Abends. Wir alle können kleine Schritte setzen, die zusammen einen großen Unterschied machen, um mehr Unabhängigkeit von digitalen Sphären und mehr Sicherheit vor einer zunehmend übergriffigen Bürokratie zu erlangen. Es geht darum, die eigenen Projekte so aufzustellen, dass sie für eine Zukunft gewappnet sind, die von eID, algorithmisierter Zensur, digitalen Zahlungssystemen und hybriden Konflikten geprägt sein könnte.
Mein Aha-Moment
Der spannendste Teil, nachdem ich das Buch bereits im Sommer durchgearbeitet hatte: Regenauer zeigte, wie Narrative, also die Geschichten, die wir uns über die Zukunft erzählen, unsere Entscheidungen heute beeinflussen.
Mir wurde klar: Wenn ich ständig nur denke „alles wird schlimmer”, dann handle ich auch so, vorsichtig, defensiv, zurückhaltend. Wenn ich mir aber eine bessere Zukunft vorstellen kann, bin ich bereit, mutige Schritte zu gehen.
Drei Gedanken, die ich mitgenommen habe
- Hoffnung ist keine Ausrede, sondern ein Handlungsauftrag: gegen Tyrannei und dafür, für seine Träume zu leben.
- Wir brauchen positive Zukunftsbilder, um nicht in Angst stecken zu bleiben.
- Jede und jeder kann anfangen, egal wie klein der Beitrag zunächst wirkt.
Warum das gerade für meine Generation zählt
Viele aus der Generation X fühlen sich manchmal, als ob die Welt vor die Wand fährt: Klima, Kriege, AI, Inflation. Regenauer hat mir gezeigt, dass wir nicht alles kontrollieren können, aber unsere Haltung wählen dürfen. Das klingt simpel, aber ich bin mit einem motivierten Gefühl nach Hause gefahren.
Fazit und ein Bonus für dich
Der Abend hat mich daran erinnert, dass wir nicht nur doomscrollen, sondern auch Zukunft gestalten können. Wenn du Lust auf Inspiration hast, schau auf der Website von Tom-Oliver Regenauer (öffnet in neuem Tab) vorbei oder lies „Zukunft machen” (öffnet in neuem Tab). Einen Blick ins Buch kannst du direkt im Internet Archive (öffnet in neuem Tab) werfen.
Quellen und Links
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